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Obwalden
im Herzen der Schweiz – überraschend einzigartig

Polizeiliche Kriminalstatistik 2016 des Kantons Obwalden

Die registrierten Delikte gegen das Strafgesetzbuch haben in Obwalden im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent zugenommen. Gleichzeitig konnte aber auch die Aufklärungsquote nochmals gesteigert werden und beträgt für das Berichtsjahr stolze 53.3 Prozent der erfassten Delikte nach Strafgesetzbuch. Erfreulich sind Rückgänge im Bereich der Einbruchdiebstähle (- 28 %) und der Sexualdelikte (- 31 %), sowie die weiterhin sehr tiefe Jugendkriminalität.

Für das Jahr 2016 weist die Statistik der Kantonspolizei Obwalden 1589 Straftaten gegen das Strafgesetzbuch aus. Dies entspricht zum Vorjahr einer Steigerung um 13 Prozent. Obwohl dieser Wert im langjährigen Vergleich relativ hoch ist, bewegt er sich doch innerhalb der üblichen Bandbreite. Nochmals gesteigert werden konnte erfreulicherweise die in Obwalden traditionell sehr hohe Aufklärungsquote auf über die Hälfte (53.3 %) aller Delikte im Bereich des Strafgesetzbuchs (Gesamtschweizerisch 35.3 %).

Zunahme der Vermögensdelikte
Nicht gehalten werden konnte der sehr tiefe Wert vom Vorjahr im Bereich der Vermögensdelikte. Diese bewegen sich wieder auf dem Niveau des Jahres 2014. Wobei die Aufklärungsquote mit 36.4 Prozent für diese Deliktskategorie ebenfalls sehr hoch ist. Nochmals gesunken ist insbesondere die Anzahl der Einbruchdiebstähle, was auch auf die gezielten präventiven Aktivitäten während der Aktion „Indue“ zurückzuführen sein dürfte. Zugenommen haben auf der anderen Seite die Betrugsdelikte und dabei vor allem Betrügereien und Betrugsversuche über die Kanäle Internet und Telefon. Hier empfiehlt es sich aus Sicht der Kantonspolizei Obwalden vor allem im virtuellen Raum ein gewisses gesundes Misstrauen walten zu lassen.
Auch die Sachbeschädigungen sind im Berichtsjahr relativ stark (68 %) angestiegen. Dies erklärt sich unter anderem durch zwei Serien - Beschädigung von Autos und Sprayerei - welche beide geklärt werden konnten. Dies begründet zum Teil auch die sehr hohe Aufklärungsquote von 43.1 Prozent in diesem Bereich.

Zunahme bei Gewaltdelikten, Abnahme bei Sexualdelikten
Die Gewaltstraftaten haben im Kanton Obwalden im Berichtsjahr um total 29 Delikte und damit auf 166 Taten zugenommen. Betroffen von der Zunahme ist auch der Bereich der Häuslichen Gewalt, wo neu 66 (im Vorjahr 54) Delikte zu verzeichnen sind. Während die Anzahl der schweren Straftaten gleich bleibt, sind insbesondere vermehrt „Nötigung“ und „Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte“ registriert worden. Bei knapp 95 Prozent aller aufgenommenen Gewaltstraftaten konnte erfreulicherweise eine Täterschaft ermittelt werden.

Bei den Delikten gegen die sexuelle Integrität konnte ein Rückgang um 31 Prozent auf noch 18 Straftaten registriert werden. Dieser Rückgang betrifft fast alle erfassten Strafartikel. Leider mussten auch im vergangenen Jahr drei Fälle sexueller Handlungen mit Kindern aufgenommen werden, was zum Vorjahr einem Fall mehr entspricht.

Tiefe Jugendkriminalität
Weiterhin ist die Jugendkriminalität im Kanton Obwalden mit gerade 26 beschuldigten Minderjährigen sehr tief, der kontinuierliche Rückgang hat jedoch im Vergleich zum Vorjahr stagniert. Durch gezielte Präventionsvorträge an der Oberstufe versucht die Kantonspolizei die Obwaldner Jugendlichen für gewisse Themen wie Gewalt, Umgang mit den neuen Medien und Betäubungsmittel zu sensibilisieren.

Dokument Kriminalstatistik OW 2016 (PDF, 858.3 kB)


Datum der Neuigkeit 27. März 2017