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Obwalden
in Traditionen verwurzelt innovativ

Ermüdungsbruch als Unfallursache

Die Unfallermittlungen zum Unfall vom 14. September 2017 in Lungern, der zwei Menschenleben gefordert hat, sind abgeschlossen. Als Unfallursache steht ein Ermüdungsbruch am Wechselaufbau im Vordergrund.

Am 14. September 2017 fuhr ein 27-jähriger Landwirt in Begleitung seiner 17-jährigen Lehrtochter mit einem landwirtschaftlichen Transporter samt Viehtrans-portaufbau auf der Dundelstrasse Richtung Lungern. Nach dem Zünlirank kam das Fahrzeug rechts von der Strasse ab und stürzte rund 100m in den Dundelbach hinunter.

Auf Grund der Spurenauswertung steht mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Ermüdungsbruch am Wechselaufbau im Vordergrund. Landwirtschaftliche Transporter sind so gebaut, dass zwischen verschiedenen Aufbauten wie Ladewagen, Brücke, Mistzetter etc. schnell gewechselt werden kann. Dafür sind spezielle Schnellverschlüsse und Aufnahmepunkte am Fahrzeugchassis angebracht. Der vorliegend verwendete Aufbau zum Viehtransport war an vier solchen Aufnahmepunkten montiert. Gemäss Ermittlungen wies der vordere linke Aufnahmepunkt einen älteren Ermüdungsbruch auf. Es ist davon auszugehen, dass sich ausgangs der Kurve der Schwerpunkt der Ladung (5 Kühe) talseitig verschob, wodurch der hintere linke Schnellverschluss ebenfalls nachgab, sodass der Aufbau seitlich vom Fahr-zeugchassis nach aussen kippte und über die Strassenböschung stürzte. Dabei wurde das Trägerfahrzeug durch die verbleibenden Befestigungspunkte mitgerissen.

Datum der Neuigkeit 29. Sept. 2017